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Christine Donner

Trend Influencer Marketing – Fünf Regeln für gutes Karma

Influencer sind fast so vertrauenswürdig wie die eigenen Freunde. Eine aktuelle Studie, durchgeführt von Twitter und Annalect, zeigt überraschende Zahlen. 56 Prozent der Nutzer vertrauen Empfehlungen von Freunden, 49 Prozent denen von Influencern.

 http://www.socialmediatoday.com/social-business/twitter-releases-new-data-value-influencers-infographic

Der Einfluss von Meinungsmachern auf Twitter ist auch auf andere Social Media Kanäle übertragbar und lässt Unternehmen mit der Frage zurück: Influencer Marketing - ist das eigentlich auch was für uns?

Meinungsmacher auf Youtube, Instagram, Twitter und Co haben sich in den letzten Jahren zunehmend professionalisiert. Was vor einigen Jahren sowohl für den Blogger oder Webvideomacher als auch für die Unternehmen ein vorsichtiges Annähern war, hat inzwischen klare Strukturen entwickelt. Das macht vieles einfacher, trotzdem gibt es auf dem Weg zur gelungenen Kooperation einiges zu beachten.

 

Hier findet Ihr 5 grundlegende Tipps für erfolgreiches Influencer Marketing

1. Sind wir wirklich gut?

Ihr wollt Influencer Relations als Marketingtool für Eure Marke, Euer Produkt, Eure Dienstleistung oder Kampagne nutzen? Die Frage, die Ihr Euch zu Beginn unbedingt und ehrlich stellen solltet, lautet: Sind wir wirklich so gut, dass wir uns von Influencern auf den Prüfstand stellen wollen. Gibt es überhaupt eine passende Zielgruppe oder Community im Sozialen Netz, die wir über Influencer erreichen können?

2. Welche Influencer passen zu uns?

Habt Ihr die erste Frage mit ja beantwortet, geht es nun darum die richtigen Influencer zu identifizieren. Ob Blog, Youtube, Instagram, Twitter etc., die zielgruppengenaue Suche nach den passenden Multiplikatoren nimmt viel Zeit in Anspruch. Reichweite ist wichtig, sollte aber nicht die finale Entscheidung beeinflussen. Viel wichtiger ist es die Influencer genau unter die Lupe zu nehmen.

  • Nehmt Euch die Zeit und schaut nicht nur in die letzten Beiträge

  • Analysiert die Community

  • Lest die Kommentare

  • Versucht die Glaubwürdigkeit einzuschätzen

  • Schaut Euch zurückliegende Kooperationen an

Ja, es gibt Tools, anhand derer man nach Influencern auf den jeweiligen Plattformen suchen kann. Diese ersparen es aber nicht, nach einer Vorrecherche tiefer einzusteigen und genau zu analysieren. Lernt die potentiellen Kooperationspartner und Ihre Community kennen. Auch für die weitere Kommunikation ist das hilfreich. Man wird merken, dass Ihr Euch mit den Influencern und deren Inhalten auseinandergesetzt habt.

3. Gemeinsame Konzeption

Wenn die Auswahl getroffen ist, sprecht die Influencer ergebnisoffen an. Erzählt von Eurem Vorhaben und Eurem Interesse an Ihnen. Aber vermeidet die Ansprache mit einem ausgearbeiteten Konzept. Ihr kooperiert mit Menschen, die selber Content kreieren. Sie wollen an dem Prozess der Konzeption beteiligt sein oder zumindest gefragt werden, ob sie sich beteiligen wollen. Sie kennen Ihre Zielgruppe am besten, wissen welche Mechanismen am besten funktionieren und sie werden die Inhalte dann am glaubwürdigsten kommunizieren können, wenn sie selber an deren Ausgestaltung beteiligt waren.

Klare Absprachen mit den Influencern sind trotz allem wichtig. Folgende Fragen sollten im Vorfeld geklärt sein:

  • Wie sind die Konditionen zur Zusammenarbeit?

  • Wann findet die Veröffentlichung statt?

  • Auf welchen Kanälen und in welcher Häufigkeit?

  • Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?

  • Werden die Inhalte vor Veröffentlichung final abgenommen?

4. Transparenz

Tragt Sorge dafür, dass der Content – egal auf welchem Kanal – als Kooperation gekennzeichnet wird. Die Zeiten, in denen Unternehmen Influencern Produkte samt Skript zugeschickt haben und sie baten, diese ohne weiteren Hinweis lobzupreisen, sind vorbei. Die Professionalisierung von Bloggern, Youtubern oder Instagramern ist vollzogen. Auch die Community weiß, dass es Unternehmen gibt, die mit den Multiplikatoren zusammen arbeiten. Ein klarer Hinweis darauf von einem Influencer, der innerhalb seiner Community trotz Kooperationen eine Glaubwürdigkeit besitzt, ist nachhaltiger als der Versuch sich in seinen Content einzuschleichen.

5. Leidenschaft für die Sache

Ohne Leidenschaft geht es nicht! Influencer Relations sind nicht zu vergleichen mit klassischer PR. Wenn Ihr Lust habt in die Welt der Influencer einzutauchen und gemeinsam Content zu entwickeln, dann ist die Antwort: Ja, das ist was für Euch!

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